Ihre Fragen – Unsere Antworten

Auf dieser Seite beantworten wir Fragen, die wir regelmäßig von unseren Kunden gestellt bekommen. Falls wir hier eine Ihrer Fragen nicht beantworten können, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Folgende Anzeigen können darauf hindeuten, dass Sie Hörprobleme haben:

 – Sie erhöhen immer wieder und deutlich die Lautstärke Ihres Radio- oder Fernsehgerätes.

– Sie werden mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass Sie Gesagtes überhören oder bei Gesprächen in Gesellschaft oft nachfragen.

– In einer lauten Umgebung können Sie einer Unterhaltung nur schwer folgen.

– Sie verstehen leise Gesprochenes schlecht und bitten oft um Wiederholung.

 

Einen kostenlosen Hörtest sollten Sie regelmäßig, am besten einmal pro Jahr bei uns durchführen lassen. Ihr Hörakustiker kann Ihnen danach Ihr Hörprofil erklären. Sollte eine Beeinträchtigung Ihres Gehörs festgestellt werden, empfiehlt sich ein Besuch bei einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt.
Robert Dittrich, BECKER Hörakustikmeister

Der reine Test dauert etwa fünf Minuten. In dieser Zeit haben wir festgestellt, dass die Gehörgänge frei sind, Ihre Hörschwelle für Töne und Sprache gemessen und Ihr Hörprofil ermittelt. Im Anschluss erklären wir Ihnen die Ergebnisse, tragen diese für Sie in einen Hörpass ein und beantworten Ihre Fragen. Die Sitzung ist beendet, wenn wir alle Ihre Fragen zufriedenstellend beantwortet haben. Der Hörtest inklusive Beratung sind für Sie kostenfrei.
Madeleine Glaubitz, BECKER Hörakustikmeisterin

Der Schutz vor Corona stellt gerade Hörgeräteträger vor eine große Herausforderung. Durch das verdeckte Mundbild sind Gespräche viel schwerer zu verstehen. Inzwischen gibt es transparente Masken, durch das Tragen derer wird die Kommunikation miteinander wieder leichter.

Was aber haben tun, wenn Ihr Gegenüber keine dieser transparenten Masken trägt. Ich habe für Sie praktische Tipps zusammengestellt:

Maskenprogramme: Wenn Sie Träger eines Hörsystems sind, können Sie durch unser spezielles „Maskenprogrammes“ Ihr Gegenüber besser und deutlicher verstehen.

Hörassistenzsysteme und Zubehör: Wenn Sie Hörsysteme besitzen, können Sie ein Hörassistenzsystem einschl. Zubehör nutzen, um Ihr Gegenüber zu verstehen, ganz ohne das Mundbild sehen zu müssen.

Sprachlautstärke: Bitten Sie den mit Maske Sprechenden lauter zu reden, aber nicht zu schreien. Kräftiges Sprechen verbessert die Verständlichkeit.

Langsamer Sprechen: Bitten Sie Ihr Gegenüber langsam zu sprechen. Dann bleibt Zeit, das Gesagte zu verstehen und zu verarbeiten.

Deutliche Körpersprache: Unterstützen Sie Ihre Aussagen mit deutlicher Körpersprache und Gestik. Zeigen Sie, was Sie meinen oder benutzen Sie Gestiken, um das gesagte zu beschreiben.
Askaya Adolf, Hörakustikerin

Sie kennen es alle: Wenn Sie die Nachrichten im Fernsehen anschauen möchten, stellen sie sich die Lautstärke so ein, dass sie den Nachrichtensprecher gut verstehen. Nachrichten lassen sich in der Regel gut verstehen, da eine Person zielgerichtet und akzentuiert zu Ihnen spricht. Schwieriger gestaltet es sich bei Sendungen mit Gesprächsrunden. Manche Sprecher reden laut, andere hingegen nuscheln oder sprechen leise. Unmöglich wird es, wenn bei Spielfilmen viele Personen durcheinanderreden und Musik zur Untermalung hinzukommt. Dann hat man oft das Gefühl, gar nichts mehr zu verstehen.
Dabei ist mehr Hör- und Verstehgenuss beim Fernsehen möglich.

TV-Assistenzsysteme übertragen Audiosignale Ihres Fernsehers oder der Stereoanlage drahtlos an Ihre Hörsysteme in brillanter Klangqualität und in Echtzeit. Da der TV-Ton über die Hörsysteme übertragen wird, erfolgt automatisch die optimale Hörverlustkorrektur. Somit sind hervorragende Qualität und natürliches Hörempfinden gewährleistet.
Die Hörassistenzsysteme sind passend zum Hörsystem des jeweiligen Herstellers mit unterschiedlichem Zubehör erhältlich. Sie können überall dort eingesetzt werden, wo die Technik der Hörsysteme alleine nicht mehr ausreicht, um das Verstehen in schwierigen Situationen zu verbessern.

Nicht die beste Lösung für Hörsystemträger, aber eine Alternative, ist die Benutzung von Funk- Kopfhörern. Selbst Normalhörende empfinden den Klang der Kopfhörer besser als die Lautsprecher des Fernsehers. Der Lautsprecher sitzt beim Kopfhörer näher vor dem Trommelfell. Der Schall muss nicht erst den Raum durchqueren, er legt nur noch den Weg durch das Trommelfell zurück. Ist der Weg von den Fernsehlautsprechern zu den Ohren zu weit, geht Klang verloren und Hall kommt hinzu.
Der Nachteil von Kopfhörern besteht darin, dass sie sich nicht exakt auf ihren persönlichen Hörverlust einstellen lassen und das Fernsehsignal unabhängig von den persönlichen Einschränkungen verstärken. Außerdem kann man nicht reagieren, wenn man angesprochen wird. Man bekommt von seiner Umgebung kaum noch etwas mit.
Christine Richter, BECKER Hörakustikerin

Dafür gibt es viele Alternativen, die vor allem vom eigenen Hörverlust, aber auch von den Gewohnheiten beim Telefonieren abhängig sind.

Telefonlautsprecher: Wenn keine Zusatzgeräte genutzt werden, ist die Positionierung des Telefons essenziell. Hierbei muss der Lautsprecher des Telefons immer an die Mikrofone der Hörgeräte geführt werden. Wenn Sie ein Hinter-Ohr-Hörgerät besitzen, muss das Telefon also über dem Ohr an ihr Hörgerät gehalten werden. Bei einem Im-Ohr-Hörgerät kann das Telefon wie gewohnt an das Ohr gehalten werden.

Mittels speziell eingestellter Telefonprogramme, die Sie zuschalten, kann noch mehr Deutlichkeit erreicht werden. Wenn ihr Hörgerät die Funktion unterstützt, kann auch mit einem angebrachten Magnet-Aufkleber das Umschalten automatisch auf ihr Telefonprogramm erfolgen.

Festnetz-Telefone: Viele Hörgerätehersteller bieten eigene Festnetz-Telefone an, die ihr Gespräch über Funk direkt in das Hörgerät übertragen.

Bluetooth: Eine weitere Lösung ist, den Telefon-Lautsprecher zu übergehen. Via Bluetooth wird das Gespräch direkt in beide Ohren übertragen. Voraussetzung ist, dass sowohl Handy/Telefon als auch Hörgerät Bluetooth-fähig sind. Ist ihr Hörgerät nicht Bluetooth-fähig, ist dies oftmals mit einem Zusatzgerät möglich. Diese Zusatzgeräte besitzen in der Regel ein Mikrofon und weitere Vorteile, wodurch sogar freihändig sehr komfortabel beidohrig telefoniert werden kann! Einen Normalhörenden ist man damit beim Telefonieren sogar „überlegen“.

Spezialtelefone: Wenn Sie einen starken Hörverlust besitzen, können extra starke Telefone eine Abhilfe verschaffen. Sie sind wesentlich lauter als herkömmliche Telefone und besitzen meist eine Telefonspule/Induktionsspule.

Induktionsspule: Die meisten Hörgeräte besitzen eine Telefon-/ Induktionsspule. Mit der aktivierten Induktionsspule des Hörgerätes, werden elektromagnetische Sprachsignale bereits innerhalb des Telefonhörers abgegriffen. So wird der Lautsprecher des Telefons umgangen und die Sprachübertragung wesentlich verbessert. Allerdings erzeugen nur wenige Telefone das erforderliche elektromagnetische Feld.
Isman Löschner, BECKER Hörakustiker

Ja und das ist nicht nur für Kinder superspannend: Bei uns können Sie in allen BECKER-Fachgeschäften durch ein Videootoskop einen Blick auf Ihr Trommelfell werfen. Dabei sehen Sie alle Bilder live. So lassen sich mögliche Fremdkörper (z.B. Ohrenschmalz) oder Entzündungen erkennen. Hier zahlt sich ein regelmäßiger Besuch beim Hals-Nasen-Ohrenarzt aus. Vor einem Hörtest wird von unseren Hörakustikern immer überprüft, ob der Zugang zum Trommelfell frei und die Haut reizlos ist.
Yvonne Fiand, BECKER Hörakustikmeisterin

Für viele Hörgeräteträger gehört der Kauf und das Wechseln von Batterien an ihrem Hörsystem einfach dazu. Dennoch bieten sich Alternativen, die einen Batteriewechsel unnötig machen. Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Akkus bieten eine Vielzahl von Vorteilen, längere Nutzungsdauer, keine zusätzlichen Kosten, umweltfreundlich. Das Aufladen der Akkus ist mit einer passenden Ladeschale problemlos möglich.
Yvonne Fiand, BECKER Hörakustikmeisterin

Ja. Mit einer App haben Sie die Möglichkeit, das Hören mit Ihren Hörsystemen komfortabler zu gestalten. So kann man die Lautstärke problemlos einstellen oder zwischen den unterschiedlichen Programmen wechseln, die der Hörakustiker konfiguriert hat. Je hochwertiger die gewählten Hörsysteme sind, desto mehr Features stehen zur Verfügung.
Marco Meyer, BECKER-Mitarbeiter

Damit Sie entspannt verreisen können, geben wir Ihnen praktische Tipps für das Packen Ihres Koffers. Mit in das Reisegepäck gehören:

  • Trockenbox, ausreichend Ersatzbatterien, Ladeschale und Adapter, falls Sie ein Akkuladegerät verwenden
  • Pflegemittel und ein weiches Putztuch, um die Hörgeräte von Schweiß, Sand oder Sonnencreme zu reinigen
  • Siebe und Filter für Ex-Hörer-Geräte
  • Zubehör, wie Vibrationswecker oder Zusatzmikrofon
  • Ersatzteile, Ersatzhörsystem oder Urlaubsleihset des CI-Herstellers
  • Hörpass, damit im Notfall der örtliche Hörakustiker die akustischen Kenndaten entnehmen kann.

Noch ein Tipp: Lassen Sie vor dem Reiseantritt Ihr Hörsystem bei uns reinigen und prüfen.
Svenja Mohr, BECKER Hörakustikerin

Tinnitus sind plötzlich kurz auftretenden Ohrgeräusche, die im Klang (Rauschen, Pfeifen, Klingeln), als auch in der Intensität variieren.
Von einem akuten Tinnitus spricht man, wenn das Ohrgeräusch nicht länger als 3 Monate vorhanden ist. Danach spricht man von einem chronischen Tinnitus. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass diese Ohrgeräusche wieder verschwinden. Dennoch kann eine Besserung eintreten.

Die Ursachen für Tinnitus sind vielfältig wie Ohrerkrankungen, Hörsturz, Stress oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sehr häufig leiden Betroffene nicht nur unter Tinnitus, sondern auch unter einem Hörverlust. Mit der Anpassung von Hörsystemen kann eine Verbesserung erreicht werden, denn der Hörverlust wird ausgeglichen. Aber auch spezielle Tinnitus-Programme sowie Stressabbau und Entspannung ermöglichen eine Entlastung und damit verbunden eine Verbesserung der Lebensqualität. In unseren Fachgeschäften beraten wir Sie gerne.
Ilona Fuchs, BECKER Hörakustikerin

Nein, im Gegenteil! In der Regel wird Tinnitus durch das Tragen von Hörsystemen überdeckt. Meistens liegt in der Frequenz, auf der der lästige Ton gehört wird, ein Hörverlust vor.  Mit einem Hörsystem verschwindet oftmals der Tinnitus im Hintergrund und Sie können Worte oder Geräusche wieder besser hören und verstehen.
Wolfgang Leonhard, BECKER Hörakustikmeister

Hören bedeutet Teilnahme. Eine Verschlechterung des Hörvermögens hingegen kann die Teilnahme am aktiven Leben enorm einschränken.
Menschen mit einer Hörminderung müssen sich oft anstrengen, um zu hören und zu verstehen. Das ist auf Dauer sehr ermüdend. Viele Betroffene  ziehen sich daher zunehmend aus dem (gesellschaftlichen) Leben zurück.
Eine Hörminderung bereitet auch den Angehörigen Schwierigkeiten. Gespräche werden zunehmend anstrengender.
Weniger gut Hören ist ein schleichender Prozess, den man meist nicht sofort bemerkt. Anzeichen für eine beginnende Hörminderung können sein:
– einige Klänge werden normal, andere wiederum nur schwach gehört,
– Buchstaben wie F, S, K, T fangen an in Gesprächen undeutlich zu werden,
– der Eindruck des Nuschelns entsteht,
– man hört, aber versteht nicht, was gesagt wird.
Caroline Juferew, BECKER Hörakustikmeisterin

Die Unterscheidung der Arten von Hörminderung ist der Ursache der jeweiligen Schädigung geschuldet.
Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit hat die Ursache in der „Elektrik“ im Ohr, eine Schallleitungsschwerhörigkeit dagegen in der „Mechanik“ des Ohres.

Bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit liegt eine Schädigung des Innenohres, des Hörnervs oder der Hörbahn vor.
Gehörtes wird leiser, auch unvollständiger und ggf. verzerrt wahrgenommen. Es fehlen einzelne Frequenzbereiche beim Hören. Dadurch lässt sich das Sprachverstehen deutlich nach. Selbst Schreien hilft meist nicht weiter, da die Sprache dabei noch mehr verzerrt wird und der Schwerhörige noch schlechter versteht. Außerdem hat er das Gefühl, die „Anderen“ nuscheln. Zudem werden hochfrequentierte Geräusche weniger oder gar nicht mehr wahrgenommen, z. B. Vogelgezwitscher oder Grillenzirpen.

Bei einer Schallleitungsschwerhörigkeit liegt eine Störung im äußeren Ohr oder im Mittelohr vor, z. B. durch eine Verknöcherung der Gehörknöchelchenkette (Hammer, Amboss, Steigbügel). Da die Gehörknöchelkette den Schall verstärkt und an das Innenohr weiterleitet, wird Gehörtes nur leise gehört und verstanden. Die Tonqualität ist dabei meist nicht nennenswert beeinträchtigt.
Dirk Jennewein, BECKER Hörakustiker

Ein Hörsturz ist ein Ohrinfarkt. In der Regel ist ein Ohr betroffen. Betroffene beschreiben ein Druckgefühl im Ohr, begleitet von Schwindelgefühl, Verlust des Hörens und auftretende Ohrgeräusche.
Die Ursache  für diese meist innerhalb von 24 Stunden plötzlich auftretende Erkrankung ist noch nicht vollständig geklärt. Es wird von einer Durchblutungsstörung im Ohr ausgegangen. Stress kann eine Rolle spielen.

Wichtig ist, möglichst schnell einen  HNO-Arzt aufzusuchen.  Die Hörminderung wird  Audiogramm festgestellt und der Grad sowie der Frequenzbereich des Hörsturzes bestimmt. Der HNO-Arzt schlägt  Therapiemöglichkeiten vor, damit die Hörminderung sich rasch zurückbildet.

Bleibt die Hörminderung zusammen mit den Ohrgeräuschen bestehen, können Hörsysteme helfen und die Lebensqualität wieder verbessern.
Ilona Fuchs, BECKER-Hörakustikerin

Die Maßotoplastik ist ein wichtiger Bestandteil in der Hörsystemversorgung und sorgt für die ideale Ankopplung. Da die Anatomie des Ohres bei jedem Mensch individuelle ist, ist eine  Abformung des Ohres die Grundlage für die Herstellung der Otoplastik.  Zunächst wird nach dem Otoskopieren ein Watteschirmchen (Tamponade) an einer feinen Schnur bis in den knöchernen Teil des äußeren Gehörgangs eingeführt Diese schützt das empfindliche Trommelfell  vor der Abformmasse. Danach werden die benötigten Bereiche des Ohres mit Silikonmaterial abgeformt. Dieses Material härtet in wenigen Minuten aus und bildet einen Positivabdruck des Ohres. Aus diesem wird dann die Maßotoplastik angefertigt. Das Verlustrisiko ist durch den passgenauen Sitz deutlich reduziert. Otoplastiken können aus verschiedenen Materialien angefertigt werden.

So gibt es zum Beispiel den Ring, der viel Halt bietet und leicht zu greifen ist, eine Kralle, die guten Halt bietet und im Vergleich zum Ring unauffällig ist, eine Spange, einen Stöpsel mit Abstützung oder auch einen kleinen, unauffälligen Stöpsel.

Welche Otoplastik und welches Material gewählt wird, hängt von der Anatomie des Ohres und vom Hörprofil des Kunden ab.

Otoplastiken werden meist aus Acryl, Thermoplast oder Silikon gefertigt. In besonderen Fällen, z.B. bei Allergikern können Otoplastiken auch verglast oder gar vergoldet werden.
Jessica Rabschun, BECKER Hörakustikerin

Man nimmt sich Zeit für einen Kirchenbesuch, ein Konzert oder eine Theateraufführung und hat Mühe trotz Hörsystem, Musik und Sprache in großen, hallenden Räumen zu verstehen. Daher haben viele öffentliche Räume inzwischen eine induktive Höranlage. Alles was über Mikrofon und Lautsprecher geleitet wird, wird störungsfrei unmittelbar auf das Hörsystem übertragen. Nebengeräusche werden ausgeblendet und fehlende Frequenzen wieder wahrgenommen. Voraussetzung dafür ist, dass das Hörsystem mit einer T-Spule ausgestattet und diese auch aktiviert ist. Zudem muss es auf die Stellung T oder MT geschaltet sein. Auf Induktionsschleifen wird meist am Eingang des Raumes hingewiesen, mit einem blauen Schild, auf dem ein weißes Ohr mit einem T abgebildet ist.
Lars Kleindienst, BECKER Hörakustikmeister


Horst Dieter Schneider
, BECKER-Botschafter des guten Hörens, ist begeistert von dieser Technik:
„Ich bringe mich gern aktiv ein, in meiner Gemeinde, in Bürgerversammlungen, bei der Förderung von Kindern. Da ist gutes Hören und Verstehen von großer Wichtigkeit. Da meine Hörgeräte mit einer Telefonspule ausgestattet sind und mein Hörakustiker diese aktiviert hat, kann ich überall dort, wo Induktionsschleifen verlegt sind, besonders stressfrei hören und verstehen.“

Übersicht: Wo Sie mit Induktionsschleifen gut hören und verstehen können

 

 

 

 

Geräusche umgeben uns ständig. Bei erhöhter Lautstärke ab 80 dB ist daher Vorsicht geboten. Lärm schädigt unser Gehör dauerhaft. Wer ausreichend auf Lärmschutz für die Ohren achtet, beugt auch einer entsprechenden Hörminderung vor. 

Was kann man tun?
– Wenn möglich sollte man laute Geräuschquellen meiden.
– Achten Sie beim Musik hören und beim Fernsehen auf eine moderate Lautstärke.
– Besonders Ohr- bzw. Kopfhörern sollten über eine Möglichkeit der Begrenzung der Lautstärke  verfügen.
– I
n der Freizeit sollten Sie bei erhöhtem Lärm unbedingt einen Gehörschutz tragen!
– Am Arbeitsplatz muss ab 85 dB ein Gehörschutz getragen werden.

Gehörschutz gibt es in unterschiedlichen Ausführungen,  angefangen  mir einfachen Standardohrstöpsel für viele Anwendungsbereiche. Darüber hinaus gibt es individuell angefertigten Gehörschutz . Dieser aus Silikon gefertigte Gehörschutz erreicht schon eine vernünftige Dämmwirkung. 

Für bestimmte Bereiche ist ein spezieller Gehörschutz erforderlich. Diesen Gehörschutz gibt es in unterschiedlichen Materialien und kann mit entsprechenden Filtern ausgestattet werden.

In unserem Fachgeschäft können Sie sich dazu individuell beraten lassen.
Ilona Fuchs, BECKER Hörakustikerin

 

Ihr Gegenüber trägt Hörsysteme – was können Sie tun, damit die Kommunikation miteinander klappt?
– Sprechen Sie deutlich! Sie müssen nicht schreien, denn das führt dazu, dass der Hörsystemträger verzerrte, unangenehme Töne hört.
– Behalten Sie einen normalen Stimmton bei und schauen Sie Ihr Gegenüber beim Sprechen an.
– Verringern Sie die Distanz (sobald das wieder möglich ist) und achten Sie auf Ihre Umgebung. Versuchen Sie nicht, sich in Räumen mit lauten Hintergrundgeräuschen wie Waschmaschine, Radio zu unterhalten. Besonders bei Hintergrundgeräuschen ist das Verstehen für Hörsystemträger schwierig.
– Aufmerksamkeit ist anstrengend. Achten Sie daher auf Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Gesprächspartner. Ziehen Sie das Gespräch nicht unnötig in die Länge.
– Seien Sie geduldig und ein guter Zuhörer. Ermutigen Sie Ihr Gegenüber zum Sprechen.
Caroline Juferew, BECKER Hörakustikmeisterin

 

Ganzheitliche Kundenbetreuung heißt für uns: Wir begleiten Sie auch nach dem Kauf Ihrer Hörsysteme und begleiten Sie auf Ihrem neuen Weg zum persönlichen Hörerfolg. Dazu gehören:

  • informative Expertenvorträgen: Gemeinsam mit führenden Hörgeräte- und CI-Herstellern informieren wir Sie über moderne Hörsystem-Technologie und implantierbare Hörlösungen.
  • Tinnitus-Abende: Das interdisziplinäre Therapeuten-Team des Tinnitus-Zentrum Koblenz stelle bewährte Therapiemöglichkeiten vor, damit Tinnitus nicht den Ton angibt.
  • Audiotherapie in der Praxis: Unsere Hörexperten geben Ihnen Tipps und Tricks, wie Sie das Optimum aus Ihren Hörsystemen herausholen.
  • gezieltes Hörtraining: Unter Anleitung eines zertifizierten Hörtrainers und Audiotherapie-Spezialisten werden mit ansprechenden Übungen alle Bereiche des Sprachverstehens aktiviert.
  • unsere Hörtreffs: Sie können sich mit anderen Hörsystemträgern in angenehmer Atmosphäre austauschen.
  • unsere Kundenzeitschrift „Aktuell“: Wir erfreuen Sie zweimal jährlich mit unterhaltsamen Beiträgen und einem attraktiven Preisrätsel.
    Und das alles kostenfrei für Sie!

Außerdem vergessen wir Ihren Geburtstag nicht. Die Energieversorgung für Ihre Hörsysteme schicken wir Ihnen gerne nach Hause.
Aylin Öztürk, BECKER Hörakustikmeisterin

Unsere Hörsysteme sind keine Verstehsysteme. Zwar macht ein Hörsystem alles hörbar, aber das Verstehen erfolgt ausschließlich über das Gehirn – und das kann man trainieren! Genauso wie ein Sportler trainiert man regelmäßig und schafft durch gezielten Übungen eine Verbesserung des Sprachverstehens. Bei Interesse sprechen Sie unsere Hörakustiker auf das BECKER-Hörtraining an.
Weitere Informationen zum BECKER-Hörtraining
Jürgen Bolle, BECKER-Hörakustikmeister

Zunächst: Auch der normal Hörende versteht nicht jedes einzelne Wort in einem Gespräch, vor allem in Situationen mit lauter Umgebung wie Geburtstage, Hochzeiten oder in einem Straßencafé.

Hier kann man mit einem Hörsystem Hilfe erhalten. 

Hörsysteme verstärken die Sprache! Das ist wichtig, um gut kommunizieren zu können. Auch in einem Gespräch muss  man sich nicht mehr so stark konzentrieren – das ist auf Dauer weniger anstrengend.

Zusätzlich haben Hörsysteme verschiedene Möglichkeiten, sich durch adaptive, mehrkanalige Multimikrofone automatisch auf die Situation einzustellen. Man muss also die Hörsysteme nur aufsetzen – diese machen dann den Rest allein.

Durch ein Mikrofon, dass ungefähr die Größe eines Streichholzschächtelchens hat, kann man in einer geräuschvollen Umgebung gut Verstehen, selbst bei größerem Abstand.
Wadim Dill, BECKER Hörakustikmeister

Das Hörorgan eines Embryo ist schon ab der 24. Schwangerschaftswoche entwickelt – es kann schon im Mutterleib hören.
Gleich nach der Geburt kann und wird  deshalb im Rahmen des Neugeborenenscreening ein Hörtest durgeführt, um eventuelle Schäden frühzeitig zu erkennen und ggf. mit einer Hörgeräteversorgung helfen zu können und damit die Grundlage für den Spracherwerb zu legen.
Nach etwa einem Monat kann das Neugeborene die Stimme der Mutter erkennen. Bis zum dritten Monat befindet sich der Säugling in der Schrei- und Gurrperiode. Hier bildet er zum Beispiel „rrr“-Ketten.
Mit vier Monaten kann der Säugling seinen Namen aus einem Satz heraushören. Wenige Monate später beginnt das Baby auf Musik und Geräusche zu reagieren. Es lauscht und sucht die Schallquelle durch Wenden seines Kopfes. Auf Ansprache antwortet es mit lallenden Lauten.
In der nächsten Phase, etwa mit sieben Monaten, werden Silben aneinander gereiht, die zunehmend deutlich in Lautstärke und Tonhöhe variieren. Nach und nach entwickeln sich wortähnliche Strukturen mit zwei Silben.
Mit etwa 12 Monaten kann das  Kind die ersten sinnvollen Silben wie Mama und Papa sagen. Es gebraucht seine Stimme, um Beachtung zu erlangen. Es versteht jetzt auch Verbote wie „nein“.
Mit etwa 2 Jahren kann das Kleinkind Körperteile wie Augen, Nase, Mund zeigen und reagiert auf leise Ansprache. Aufforderungen für kleine Handlungen können befolgt werden. Geräusche wie Telefon, Türklingel, Hundegebell oder fahrende Autos werden erkannt. Es werden Zwei-Wort-Sätze gebildet. Nun wächst der Wortschatz rasant. Mit 3 oder 4 Jahren bleibt das Kind beim Vorlesen und Erzählen immer länger aufmerksam. Die Sprache wird zunehmend korrekt gebildet und wird immer deutlicher.
Vom 3. bis zum 10. Lebensjahr wird der Wortschatz erweitert und die Grammatik erlernt.
Marion Nissen, BECKER-Hörakustikmeisterin

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