Ihre Fragen – Unsere Antworten

Auf dieser Seite beantworten wir Fragen, die wir regelmäßig von unseren Kunden gestellt bekommen. Falls wir hier eine Ihrer Fragen nicht beantworten können, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Nein, im Gegenteil! In der Regel wird Tinnitus durch das Tragen von Hörsystemen überdeckt. Meistens liegt in der Frequenz, auf der der lästige Ton gehört wird, ein Hörverlust vor.  Mit einem Hörsystem verschwindet oftmals der Tinnitus im Hintergrund und Sie können Worte oder Geräusche wieder besser hören und verstehen.
Wolfgang Leonhard, BECKER Hörakustiker

Mit lediglich 10,00 Euro gesetzlicher Zuzahlung pro Ohr können Sie bereits besser hören und verstehen. Die gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Zuschüsse deutlich erhöht, so dass aus Kostngründen niemand auf gutes Hören verzichten muss. Sie haben die Möglichkeit, sich zusätzlichen komfort zu erkaufen. Im Test stellen Sie fest, ob und und welche dieser Leistungen für Sie wichtig sind und ob Sie in den nächsten fünf bis sechs Jahren davon profitieren wollen (die allgemeine Lebensdauer von Hörsystemen).
Madeleine Glaubitz, BECKER Hörakustikerin

Der reine Test dauert etwa fünf Minuten. In dieser Zeit haben wir festgestellt, dass die Gehörgänge frei sind, Ihre Hörschwelle für Töne und Sprache gemessen und Ihr Hörprofil ermittelt. Im Anschluss erklären wir Ihnen die Ergebnisse, tragen diese für Sie in einen Hörpass ein und beantworten Ihre Fragen. Die Sitzung ist beendet, wenn wir alle Ihre Fragen zufriedenstellend beantwortet haben. Der Hörtest inklusive Beratung sind für Sie kostenfrei.
Madeleine Glaubitz, BECKER Hörakustikerin

Die Unterscheidung der Arten von Hörminderung ist der Ursache der jeweiligen Schädigung geschuldet.
Eine Schallempfindungsschwerhörigkeit hat die Ursache in der „Elektrik“ im Ohr, eine Schallleitungsschwerhörigkeit dagegen in der „Mechanik“ des Ohres.

Bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit liegt eine Schädigung des Innenohres, des Hörnervs oder der Hörbahn vor.
Gehörtes wird leiser, auch unvollständiger und ggf. verzerrt wahrgenommen. Es fehlen einzelne Frequenzbereiche beim Hören. Dadurch lässt sich das Sprachverstehen deutlich nach. Selbst Schreien hilft meist nicht weiter, da die Sprache dabei noch mehr verzerrt wird und der Schwerhörige noch schlechter versteht. Außerdem hat er das Gefühl, die „Anderen“ nuscheln. Zudem werden hochfrequentierte Geräusche weniger oder gar nicht mehr wahrgenommen, z. B. Vogelgezwitscher oder Grillenzirpen.

Bei einer Schallleitungsschwerhörigkeit liegt eine Störung im äußeren Ohr oder im Mittelohr vor, z. B. durch eine Verknöcherung der Gehörknöchelchenkette (Hammer, Amboss, Steigbügel). Da die Gehörknöchelkette den Schall verstärkt und an das Innenohr weiterleitet, wird Gehörtes nur leise gehört und verstanden. Die tonqualität ist dabei meist nicht nennenswert beeinträchtigt.
Dirk Jennewein, BECKER Hörakustiker

Die Maßotoplastik ist ein wichtiger Bestandteil in der Hörsystemvesorgung und sorgt für die ideale Ankopplung. Da die Anatomie des Ohres bei jedem Mensch individuelle ist, ist eine  Abformung des Ohres die Grundlage für die Herstellung der Otoplastik.  Zunächst wird nach dem Otoskopieren ein Watteschirmchen (Tamponade) an einer feinen Schnur bis in den knöchernen Teil des äußeren Gehörgangs eingeführt Diese schützt das empfindliche Trommelfell  vor der Abformmasse. Danach werden die benötigten Bereiche des Ohres mit Silikonmaterial abgeformt. Dieses Material härtet in wenigen Minuten aus und bildet einen Positivabdruck des Ohres. Aus diesem wird dann die Maßotoplastik angefertigt. Das Verlustrisiko ist durch den passgenauen Sitz deutlich reduziert. Otoplastiken können aus verschiedenen Materialien angefertigt werden.

So gibt es zum Beispiel den Ring, der viel Halt bietet und leicht zu greifen ist, eine Kralle, die guten Halt bietet und im Vergleich zum Ring unauffällig ist, eine Spange, einen Stöpsel mit Abstützung oder auch einen kleinen, unauffälligen Stöpsel.

Welche Otoplastik und welches Material gewählt wird, hängt von der Anatomie des Ohres und vom Hörprofil des Kunden ab.

Otoplastiken werden meist aus Acryl, Thermoplast oder Silikon gefertigt. In besonderen Fällen, z.B. bei Allergikern können Otoplastiken auch verglast oder gar vergoldet werden.

Jessica Rabschun, BECKER Hörakustikerin

 

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