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Fachlich und zwischenmenschlich in guten Händen – so fühlten sich die über 600 Besucher, die zum 6. Koblenzer Patiententag in die Koblenzer Rhein-Mosel-Halle gekommen waren.
Eingeladen hatte der in Koblenz ansässige Verein Treffpunkt Ohr, in dem sich Menschen mit Hörproblemen sowie deren Angehörige zusammengeschlossen haben, um für sich und andere den Wunsch nach besserem Hören zu verwirklichen.
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Als der Koblenzer Oberbürgermeister um 13:30 Uhr als Schirmherr die Veranstaltung eröffnete, waren die Sitzreihen vor der Bühne bereits bis auf den letzten Platz gefüllt und vor den Ständen der Hörgeräte-Industrie befanden sich zusätzlich zahlreiche Menschen im Beratungsgespräch. Wie auch in den Vorjahren, wurde die Veranstaltung von dem bekannten Wissenschaftler und Audiologen und Ehrenmitglied von Treffpunkt Ohr, Prof. Dr. Kießling, von der Universitäts-HNO-Klinik Gießen, geleitet.
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Von 14 bis 18 Uhr waren die drei Säle, in denen die Teilnehmer den Rat von Experten aus Medizin, Technik und Pädagogik einholten, gefüllt. Dabei wurden Fragen beantwortet wie: Was kann man tun, wenn das Hörvermögen plötzlich oder schleichend nachlässt?
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Was moderne Hörsysteme alles leisten erfuhr man in dem Workshop "Moderne Hörsysteme - Minicomputer im Ohr".
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Welche Möglichkeiten gibt es, wenn die klassischen Hörsysteme nicht ausreichen? Wie kann man das Wiederhörenlernen unterstützen?
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Ist plötzlich auftretender Schwindel ein Grund zur Panik?
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Wer gibt Zuschüsse für Hörsysteme und Sonderausstattungen?
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Wer hilft, wenn Tinnitus zu einer gravierenden Beeinträchtigung des täglichen Lebens geworden ist?
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Ein Raum war für Workshops reserviert, bei denen es um kindliche Hörstörungen, deren Früherkennung und Behandlung bzw. Versorgung sowie auditive Verarbeitungsstörungen ging.
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Mit dem Workshop zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung wurde über die kürzlich verabschiedeten neuen Richtlinien informiert und eine ganz andere Altersstruktur angesprochen.
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Bei Themen, die erfahrungsgemäß Besucher mit starken Hörproblemen ansprechen, wurde durch den Einsatz von Schriftdolmetschern ein Mitlesen des gesprochenen Wortes auf einer großen Leinwand ermöglicht. Zusätzlich hatten die Besucher Gelegenheit zu Arzt-Patientengesprächen unter vier Augen.
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Auf der HÖR-MESSE, für die der große Saal der Rhein-Mosel-Halle reserviert war, gaben weltweit führende Hersteller von Hörsystemen eine Übersicht über das Marktangebot, wobei ein Schwergewicht auf Lösungen für den individuellen Hörerfolg beim Telefonieren, beim Fernsehen, bei geschäftlichen Sitzungen und bei Vorträgen gelegt wurde. Um festzustellen, wie hoch der individuelle Nutzen für sie ist, haben Interessenten die Möglichkeit, alle vorgestellten Hörsysteme in den 15 Fachgeschäften von Becker Hörakustik unverbindlich im Vergleich zu testen!
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Viel Freude hatten die Besucher an den Varieté-Vorführungen des Teams „Juggling meets violin“.
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Zwei Teilnehmer können sich auf Musical-Besuche in Essen freuen. Hans-Egon Schmidt aus Koblenz und Luise Kallscheid aus Leubsdorf gewannen je einen Musical-Besuch für 2 Personen (incl. Bahnfahrt nach Essen und Übernachtung im 3-Sterne-Hotel).
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Die beiden Räume, in denen Hörtests durchgeführt und im Anschluss daran auch beraten wurde, waren ständig besetzt. Die Teilnehmer konnten ihr Testergebnis in einem Hörpass dokumentiert mit nach Hause nehmen. Wir nicht zum Zuge kam, kann dieses Angebot auch noch nach dem Patiententag in allen Fachgeschäften von Becker Hörakustik wahrnehmen!
Angebot für junge Leute Ein Angebot, das speziell von jungen Leuten in Anspruch genommen wurde, war die Lautstärkemessung ihres MP3-Players und ihrer Lieblingsmusik. In allen Fällen konnte die Hörakustikerin Christine Richter von Becker Hörakustik Entwarnung geben: Die Lautstärke war überall im grünen Bereich!
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Brigitte Hilgert-Becker, Vorsitzende von Treffpunkt Ohr und Geschäftsführerin des Fachunternehmens BECKER Hörakustik, das die Veranstaltung unterstützt hatte: „Unser Angebot, Gelegenheit zu Expertengesprächen zu geben und über die wohnortnahen Angebote rund ums Ohr zu informieren, wurde in großer Zahl angenommen. Wir freuen uns über die vielen Kontakte und bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben“.
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Die 1. Vorsitzende von Treffpunkt Ohr und Geschäftsführerin von BECKER Hörakustik, Brigitte Hilgert-Becker (ganz links) stellte sich mit den Referenten dem Fotografen: v.l.n.r. Prof. Dr. Jan Maurer, Christian Fritze-Dessauer, Ute Jung, Bernd Günter, Prof. Dr. Jürgen Kießling, Wolfgang Leonhard, Stefan Saul, HNO-Arzt Björn Reicke, Eva Keil-Becker, Gabriele Kinon, Dr. Martin Rehbein, Ingrid Eikmeier-Stindt, Dr. Roland Jacob. Auf dem Foto fehlen Dr. Beatrix Hahlbrock, Christa Häger, Philipp Schwager, Dr. Yvonne Stelzig und Margit Vogt.
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